Baubericht Yakoda

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Inhaltsverzeichnis

Der Kopf

Vorabüberlegung

Meinen ersten Suitkopf habe ich noch komplett aus einem Schaumstoffklotz geschnitten. Diese Methode wollte ich bei Yakoda nicht anwenden. Viel mehr ließ ich mich von MoonFox und Atalon inspirieren den Kopf diesmal aus einer Schaumstoffmatte zu formen. Die Idee ist eigentlich recht simpel und komfortabel. Man schneidet eine Schaumstoffmatte in 2cm breite Streifen und formt damit eine Art Gerüst des Kopfes. Die Lücken werden nachher mit Schaumstoffstreifen oder Mash geschlossen. Anfangs ist es vielleicht nicht ganz einfach, sich den fertigen Kopf vorzustellen, aber mit der Zeit nimmt er dann doch seine Form an. Es ist auch zu überlegen ob man den Kopf einfach überziehen möchte oder ihn mit einem Zipper verschliessen möchte. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe mich dafür entschieden den Kopf mittels Klettband und Zipper am Hinterkopf zu verschließen. Hat den Vorteil, dass man den Kopf leichter angezogen bekommt und ihn auch eng bauen kann. Der gravierende Nachteil ist allerdings das es sehr fummelig sein kann den kopf mit Fellpfoten nachher auf oder zu zubekommen.

Materialien

  • Schaumstoffmatte (Sportmatte)
  • Heisskleber
  • Kuttermesser
  • Küchenschere
  • Stahllineal
  • Maßband
  • Fliegengitter (Augen)
  • Fell
  • Kunstleder (Nase/Lippe)
  • Nähzeug
  • Klettband
  • roten Stoff (Zunge)
  • Edding schwarz/blau/weiss

Der Bau

Die Grundform

Zu beginn wird ein Ring aus einem Schaumstoffstreifen geformt, welcher den Abschluss am Hals bildet. Auf diesen werden dann die weiteren Streifen geklebt und zwar so, dass eine Art Glocke entsteht. In diese Glocke kommt später dann euer Kopf :-) Diese Grundform sollte so stabil wie möglich gebaut werden. Danach wird mit weiteren Schaumstoffstreifen die Schnauze angeformt.

Die Grundform
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Die Grundform

Die Schnauze / Muzzle

Die Schnauze wird jetzt sukzessiv an die Grundform angeklebt. Zwischendurch immer wieder auf die Symmetrie achten! Hier merkt man auch das die Arbeit mit den Schaumstoffstreifen den Vorteil hat, dass man einen falsch platzierten Streifen einfach abschneiden und neu ankleben kann. Bei Yakoda habe ich den Unterkiefer getrennt gebaut, da ich zuerst ein bewegliches Maul haben wollte. Noch bevor der Kopf komplett mit Schaumstoffstreifen oder Mash geschlossen wird habe ich das Fliegengitter für die Augen eingesetzt. Damit das Fliegengitter möglichst dicht ist und den Blick nach innen verwehrt, habe ich zwei Lagen um 45 Grad gedreht aufeinander geklebt. Somit ist das Gitter sehr dicht. Da es relativ nah an den Augen ist, kann man diese nicht fokussieren und problemlos von innen nach außen gucken.

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Lücken werden geschlossen

Nun kann man anfangen die ganzen Lücken zu schließen. Wie man auf den Bilder sehen kann, habe ich die Augenform mittels Edding angepasst. Letztlich fehlen noch die Ohren. Die habe ich ebenfalls aus der Schaumstoffmatte geformt, einfach mehrere Lagen übereinander kleben. Zum Schluss werden am Hinterkopf Klettbänder angebracht um den Kopf nachher zusammenzuhalten.

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Es wird Fellig

Wenn die Lücken geschlossen sind kann man anfangen den Kopf mit Fell zu bekleben. Hier sollte man auch sehr darauf achten das die Fallrichtung vom Fell überall stimmt. Ich habe an der Schnauze angefangen und mich von da aus über den Kopf gearbeitet.

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Bei den letzten beiden Bildern kann man erkennen das ich als Lippe einen schwarzen ca. 5 mm breiten Streifen Kunstleder genommen habe. Man sollte am Hals auch genügen Fell überstehen lasse, um später den Übergang zum Body gut anpassen zu können. Die folgenden beiden Bilder zeigen das Klettband mit welchem der Kopf verschlossen gehalten wird.

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Ebenfalls ist zu erkennen wie ein Teil des Zippers angebracht ist.

Die Nase

Die Nase wollte ich ursprünglich aus Fimo gestallten, allerdings wurde diese nachher zu schwer. Somit wurde sie auch aus dem Schaumstoff geschnitten und lediglich mit Kunstleder überzogen.

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Die Augen

Die Augen sind mit die wichtigsten und ausdrucksstärksten Objekte an einem Fursuit. Ein Fehler kann die ganze Arbeit zunichte machen. Daher sollte man sich gut überlegen was man dem Suit für einen Blick verpasst und welche Farben man verwendet. Hilfreich sind auch Meinungen von dritten. Damit ich ein wenig experimentieren konnte, habe ich die Augen mit dem Computer gezeichnet und auf farbigem Papier ausgedruckt. Diesen Ausdruck dann mit zwei-drei Nadeln jeweils am Auge befestigt. So konnte ich den Blick beliebig ändern. Auch die Pupillengröße kann man so beliebig variieren. Die schwarze Umrandung der Augen ist ebenfalls aus Kunstleder und wird ganz zum Schluss angeklebt.

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Nach langem hin und her habe ich die endgültige Form und Farbe mit Edding auf das weisse Fliegengitter gemalt. Dies geht recht einfach und man kann auch sehr detailliert arbeiten. Einziger Nachteil ist das der Edding nicht so gut hält wie erhofft. Er färbt leider ab. Man kann die Stellen leicht nachbesser, jedoch ist es ärgerlich wenn man mit einer Pfote dran kommt und diese dann an der Stelle farbig ist.

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Der Körper / Body


Die Pfoten

'Persönliche Werkzeuge