Glossar
aus Fursuit.de, der freien Wissensdatenbank
Wie alle anderen Hobbys auch, hat das Fursuiting im Laufe der Zeit seine eigene Sprache mit eigenen Fachbegriffen entwickelt. Viele davon leiten sich aus englischen Begriffen ab, andere sind Kunstwörter, die von Suitern selbst geprägt worden sind.
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Anatomical Correctness:
Ein Begriff, der bezeichnet, ob ein Suit alle Merkmale (inklusive der Geschlechtsteile) der dargestellten Figur besitzt oder nicht. Wir weisen hier darauf hin, daß ein solches Suit möglichst nicht als Teil einer öffentlichen Performance getragen werden sollte, um keinen Anstoß zu erregen.Animatronik:
Bezeichnung für die notwendige elektronische und mechanische Technik, die man braucht, um bewegte Elemente in ein Suit einzubauen, wie eine bewegliche Schnauze, drehbare Ohren, zwinkernde Augen, einziehbare Krallen und einen beweglichen Tail.Anti-Fog:
Ein Mittel, um das Beschlagen der Gläser durch Atmung und Hitze in einem Suitkopf zu vermeiden. Meist in Form eines Gels oder Sprays, das vor der Aktion auf die Scheiben aufgetragen wird.
Bodysuit:
Ein Fursuit, das alle Körperteile bedeckt, ohne dazu weitere Kleidungsstücke zu benötigen. Siehe auch: TeilsuitEvent:
Bezeichnung für einen privaten oder öffentlichen Auftritt eines oder mehrerer Fursuiter.Fogging:
Das Beschlagen der Sichtfenster im Suitkopf. Siehe hierzu auch Anti-Fog.Fursuit:
Fursuit (von fur engl. Pelz, Fell und suit engl. Anzug) ist ein aus dem Englischen stammender Begriff für ein anthropomorphes Tierkostüm. (Auszug von Wikipedia)Headless:
Der Zeitpunkt, wenn ein Fursuiter das Suit trägt, den Kopf aber noch nicht oder nicht mehr aufgesetzt hat. Im Regelfall soll man sich nicht ohne den Kopf im Suit öffentlich zeigen, da man hierdurch den Eindruck eines eigenständigen Wesens zerstört.Muskelsuit:
Ein gelegentlich verwendeter, unter dem Fursuit getragener, Catsuit mit aufgeklebten oder aufgenähten Paddings.Paddings:
Schaumstoff- oder Styropor®-Teile, die dazu dienen, den Körper des Trägers zu verdecken und die Statur des gewünschten Charakters zu imitieren.Parkwalk:
Eine spezielle Form des Events. Man trifft sich meist zu mehreren Suitern in einem öffentlichen Parkgelände und durchstreift es dann gemeinsam, um den dort anwesenden Spaziergängern zu begegnen.Performance:
Der allgemeine Begriff für einen Auftritt im Suit.Posing:
Körpersprache, Verhalten und Interaktion im Suit fasst man unter diesem Begriff zusammen. Dabei sollen Emotionen möglichst ohne Sprache, sondern nur mit Körperbewegung deutlich gemacht werden.
Suit-Chain:
Eine beliebte Variation einer Performance, bei der sich alle anwesenden Suiter zu einer Polonaise hintereinander aufstellen und vor dem Publikum ein paarmal auf und ab gehen.Suitwalk:
Allgemeine Bezeichnung für eine öffentliche Performance, ohne nähere Bestimmung des Ortes.Tail:
Das englische Wort für den Schwanz eines Suits. Von deutschen Suitern wird es meist verwendet, um Verwechslungen mit anderen Körperteilen zu vermeiden.Tailbrace:
Das Gestell innerhalb eines Tails das (falls vorhanden) dazu dient, den Schweif aufrecht zu stellen oder vom Körper abstehen zu lassen.Teilsuit:
Ein Suit, das den Körper nur teilweise bedeckt und durch zusätzliche Kleidungsstücke vervollständigt wird. Siehe auch: BodysuitTape-Dummy:
Ein Tape-Dummy ist eine Kopie des eigenen Körpers als Hilfsmittel. Hierbei wird der Körper in einen Einweg-Maleranzug oder in Zeitungspapier gesteckt und mit 2-4 Lagen an breitem Klebeband locker umwickelt.Vorsicht: Es wird sehr heiß und ohne entsprechende Vorbereitung (z.B. dünne auf die Haut geklebte Rohr-Isolierungen) kann das Herausschneiden der Vorlage-Person durch den Helfer mit einem scharfen Messer gefährlich werden. Es sollte immer nur sehr locker und nur nach tiefen Einathmen geklebt werden, da sich das Klebeband zusammenzieht und das Opfer sonst Schwierigkeiten mit dem Athmen bekommen kann.

